Samstag, 23. Juni 2018

J & J

Rafael Sanzio: Johannes
als Kind mit Maria und
dem Jesuskind (ca. 1510,
Sakristei der Kathedrale
in Toledo)
(c) Joachim Schäfer,
Ökumenisches
Heiligenlexikon
J & J - Jesus & Johannes - zwei Biographien, die von Anfang an miteinander verwoben waren: Ihre Mütter waren verwandt und wurden trotz großem Altersunterschied zur gleichen Zeit schwanger. Über die Kindheit der beiden Knaben wissen wir fast nichts - es bleibt offen, ob sie miteinander aufgewachsen sind, ob sie miteinander gelernt haben. Doch dann wird der Ältere zum Wegbereiter für den Jüngeren. Er zieht sich in die Wüste zurück, um sich auf seine Mission zu konzentrieren, ruft die Menschen zur Umkehr auf und tauft sie. Und schließlich tauft er auch Jesus. Während Jesu Wirken auf seinen Höhepunkt zuläuft, geht das Wirken des Johannes zu Ende: Er wird in den Kerker geworfen und wird schließlich zum Opfer des Machtstrebens der Königsgattin, die sich durch ihre Tochter das Haupt des Täufers wünscht.

Wenn wir am Sonntag das Hochfest der Geburt des Johannes des Täufers feiern, so ist auch dieses Fest eng verwoben mit Jesus. Eine Erinnerung daran, dass Gott alles möglich ist: Ein Kind, auf dessen Geburt man nicht mehr zu hoffen gewagt hatte, wird zum Wegbereiter Gottes auf Erden. Und damit auch eine Erinnerung daran, dass wir uns überraschen lassen dürfen, was Gott mit uns vorhat, was Ihm in unserem Leben alles möglich ist, auf welche Art und Weise wir Jesus den Weg bereiten dürfen!

Samstag:
18.30 Uhr Rosenkranz
19.00 Uhr Vorabendmesse

Sonntag:
7.30 Uhr Frühmesse
9.45 Uhr Pfarrmesse mit hl. Taufe

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