Dienstag, 17. September 2013

Papst der Optimisten


Körblerkirtag am 14. Sept.
Paul M. Zulehner, vor einigen Jahren auch in der Arche als Referent, tourt mit seinen Kirchenvisionen durch Vorarlberg. Das ORF-Landesstudio hat mit ihm ein Interview geführt. Der bekannteste Pastoraltheologe Österreichs ist optimistisch, dass der Papst nicht "umgebracht" wird, sondern seinen Kurs durchbringen wird.

Pastoral nicht liberal (anklicken)


"Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute" - noch 3 Tage bis zur "Bauzaunausstellung" am Mutter Teresa Platz!

Montag, 16. September 2013

Reformdialog

Theologe und Kirchenmusiker

6 Monate ist Papst Franziskus im Amt und viele machen sich Gedanken über eine erste Bilanz. Peter Paul Kasper (Priester- und Künstlerseelsorger in Linz) ist in der Presse auf die Richtungsänderungen eingegangen: Reformdialog ist angesagt - Reform von unten und Reform von oben sollen sich dialogisch entwickeln!

Presse: Diener der Diener

In 4 Tagen beginnt der Auftakt: unsere Bauzaunausstellung!
Programm Dekanatkontakttage

Freitag, 13. September 2013

Mit 2 verschiedenen Schuhen unterwegs



Mit verschiedenen Schuhen: los...
Der neue - zukünftige - Kardinalstaatssekretär im Vatikan, Pietro Parolin, will reden lassen - über den Zölibat. Und die Kath. Aktion und Kard. Schönborn wollen überhaupt über alles reden, zumindest darüber wo der Schuh drückt. Alle sind eingeladen: mitreden, mitentscheiden! Am 5. Oktober geht es in Wien los... Interessierte sollen mit 2 verschieden Schuhen kommen, damit es auffällt!

Wie auch wir ins sogenannte Zukunftsforum eingebunden werden sollen, darüber lässt sich jetzt noch nichts Konkretes sagen. Ab 5. Okt. soll es auch eine Online-Umfrage geben...

Mittwoch, 11. September 2013

Das LernCafé eröffnet in der Arche!



Der neugegründete Verein “Das LernCafé Jennersdorf“ bietet ab Oktober jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag (an Schultagen), von 14.00 – 17.00 in den Räumlichkeiten der Arche gezielte Lernbetreuung für PflichtschülerInnen an.

Das“ LernCafé Jennersdorf“ ist eine Ergänzung zu den bestehenden Angeboten der Region und sieht sich als Beitrag zur Chancengleichheit.

Alle Schüler und Schülerinnen, die gerne in angenehmer Atmosphäre das Angebot nutzen wollen, sind eingeladen ins LernCafé zu kommen.

Das “LernCafé Jennersdorf“ versteht sich im Besonderen als Hilfestellung für Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen und soll Schülern und Schülerinnen mit nicht-deutscher Muttersprache eine Unterstützung im Schulalltag sein.

Für Eltern mit geringem Einkommen ist das Angebot für ihre Kinder kostenlos.

Ansonsten wird ein Unkostenbeitrag verrechnet.

Nähere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 0681 / 817 856 13

Anfragen richten Sie bitte an : lerncafe_je@gmx.at

Zwei Infoblätter:
> Gesucht
Wanted
 
Stadtpfarrer Mag. Norbert Filiptisch
Ingrid Kornberger, Frauenberatung

Dienstag, 10. September 2013

Mit Gott ist man nie arm!


Maria-Luise mit neuen Freunden ( Dubai..)
Maria-Luise Hendler, Theologie-Studentin aus St. Martin a. d. Raab, hat während des Weltjugendtages in Rio für den ankerplatz.at drei Kommentare geschickt (siehe Label Rio2013).

Nun hat sie für das Pfarrblatt ein Resümee ihrer spannenden Reise gezogen. Die Kurzfassung erscheint in gedruckter Form diesem Freitag.

Hier können Sie schon heute die Langversion dieses Interviews nachlesen:
Resümee Weltjugendtag 

Montag, 29. Juli 2013

Direkt aus Rio III

Maria-Luise Hendler berichtet zum 3. Mal vor der Abreise aus Rio und ein 2. Kommentar von Batista lässt wieder einen Brasiliener zu Wort kommen. Beiden Exklusiv-Berichterstatter dankt ankerplatz.at sehr herzlich!

Maria-Luise wünschen wir eine gute Heimreise und Batista und seiner Familie mit allen Brasilianern eine gute Zukunft und reale Veränderungen zu einem besseren Leben aller Brasilianer!

Heute ist der WJT zu Ende gegangen. Gestern fand fuer mich der erhoffte Hoehepunkt statt: Die Vigil mit dem Papst. Ich hatte sie beim WJT in  Koeln im Fernsehen gesehen und dabei gedacht, dass ich das auch einmal erleben moechte. Doch schon nach der Hl. Messe und "Holy Hour" machten wir uns am Vormittag auf den Weg in die Stadt, wo die "Vigilkits" verteilt werden sollten, die Mittag- und Abendessen und einen Snack fuer Samstag und Fruehstueck und Mittagessen fuer Sonntag beinhalteten. Urspruenglich haette die Vigil am Campus Fidei in Guaratiba stattfindenund die Pakete auf dem Weg dorthin verteilt werden sollen, doch die Vigil musste aus Witterungsgruenden auf die Copacabana verschoben werden. Als wir in der Stadt ankamen, wartete auf uns eine Menschenschlange, die so lange war, dass wir ihr Ende suchen mussten. Insgesamt mussten wir mehr als 2 Stunden warten, doch mit Beten, Singen und Gespraechen verging die Zeit schnell. Dann pilgerten wir in einem riesigen Zug zur Copacabana. Insgesamt waren das ca. 6-9 km, ich habe dazu verschiedene Angaben gehoert. Als wir am Abend muede auf der Copacabana ankamen, war diese bereits sehr voll.Versuche, doch noch einen Platz zu finden, der gleichzeitig unser Schlafplatz fuer die Nacht sein sollte, scheiterten. So blieb uns nichts anderes uebrig, als ins Hostel zurueckzugehen und dort die Vigil im Fernsehen anzuschauen. Einige von uns gingen spaeter wieder zum Strand und uebernachteten dort. Haette mir im Vorhinein jemand gesagt, dass ich zum Wjt fahren und dennoch die Vigil nicht mitfeiern werde, waere ich vermutlich nicht mitgefahren. Gestern Abend gab es dann zwar auch etwas Enttaeuschung, aber v.a. grosse Dankbarkeit fuer den tollen Pilgermarsch und die wunderbare Atmosphaere dabei.


Heute war ich bei den letzten, die zum Strand zur Abschlussmesse ging. Ich hatte nicht viel Hoffnung, einen Platz zu bekommen. Doch heute war selbst kurz vor Beginn der Messe noch viel Platz frei, sodass wir die Messe auf der Copacabana mitfeiern konnten. Auch heute herrschte unter den Millionen Jugendlichen wieder eine wunderbare Stimmung. Der Papst fand in seiner Predigt Worte, die mir besonders viel bedeuteten, da sie diese Reise irgendwie abrundeten. Denn in der ersten Woche hatte ich auf der Amazonasfahrt gesehen, wie Mission aussehen kann und gelernt, dass man, um anderen Menschen den eigenen Glauben mitteilen zu koennen, selbst sehr gefestigt sein muss. Am Donnerstag dann hatte Kardinal Schoenborn davon geredet, wie man Jugendlichen, denen der Glaube wenig oder nichts bedeutet, begegnen kann. Er sagte dazu, dass es immer wichtig ist, vom eigenen Glauben zu reden und Zeugnis abzulegen, doch man muss dabei nicht gleichzeitig den anderen ueberzeugen. Und heute in der Predigt sprach Papst Franziskus u.a. davon, welchen Einsatz das verlangt: Den liebevolln Einsatz der ganzen eigenen Person. Am Ende der Messe gab der Papst auch den WJT-Ort fuer 2016 bekannt: Dabei wurden vorher kursierende Geruechte, die ihn in Polen sahen, bestaetigt, da er in Krakau sein wird. Da jubelten die polnischen Teilnehmer natuerlich.

Nun ist der WJT 2013 zu Ende. Schon morgen werde ich den langen Heimweg antreten, sehr reich beschenkt mit Erfahrungen, deren Resuemee nicht so einfach und schnell zu ziehen ist. Aber vielleicht kann ich dafuer schon die Stunden im Flugzeug nuetzen.

Ich freue mich jedenfalls und bin sehr froh darueber, das alles miterlebt zu haben.


Liebe Gruesse, Maria-Luise

Alle Brasilianer freuen sich sehr über den Besuch und lieben die Person "Papa"! Er ist eine einfache Persönlichkeit, die sich um die Armen kümmert, aber sich nicht mit der Armut arrangiert. Er will, dass die Reichen den Armen helfen, und so ein besseres Leben haben, und dass die Regierung ihre Pflicht erfüllt: Den Leuten mehr Möglichkeiten geben und bessere Wohnbedingungen, Bildung, öffentlicher Verkehr, Gesundheit und Infrastruktur.

Bei seiner Ankunft kritisierte die internationale Presse das Sicherheitssystem vom Flughafen bis zu seinem Ziel. Doch der Papst gab dazu keinen Kommentar. Er wollte den Kontakt mit den Menschen haben, so, dass er ganz nahe beim Volk ist. Gestern hat er zufällig ein Haus ausgewählt, in den Slums von Rio de Janeiro und betrat dieses Haus. Segnete die Bewohner und verabschiedete sich. Haben Sie jemals gehört oder erlebt, anderen mit so viel Mut und Liebe zu begegnen?

Liebe Grüsse
Batista und Familie
 

Samstag, 27. Juli 2013

Direkt aus Rio - II

Maria-Luise Hendler wird morgen, Sonntag, auf Radio Burgenland zwischen 6.30 und 7.30 Uhr ein Interview zum Weltjugendtag geben.

Hier ihr 2. Post aus Rio:

Rio und der Papst (presse.com)
Kardinal Schoenborn hat bei der Katechese gestern (Do) angemerkt, dass sich "Rio" und "frio" reimen. Und tatsaechlich hatten wir gestern angeblich den kaeltesten Tag seit 20 Jahren. Das Wetter war in den letzten Tagen wirklich kalt und regnerisch, doch heute morgen hat uns die Sonne geweckt. Daher sind wir zur Christusstatue aufgebrochen. Obwohl auch dort Menschenmassen waren, haben wir es geschafft, sie aus der Naehe zu besichtigen. Als wir vor ihr standen, habe ich ploetzlich gehoert, wie eine Gruppe Menschen betet. Das hatte eine besondere Wirkung auf mich, ein Innehalten innerhalb touristischer Hektik.
Am Abend fand der Kreuzweg mit dem Papst auf der Copacabana statt. Auch heute fuhr er dazu mit dem Papamobil durch die Menschenmassen und kam uns so wieder nahe. Beim Kreuzweg kam ich im Sand neben jemandem aus Buenos Aires zu sitzen. Er studiert Deutsch und so konnten wir gut miteinander reden. Stolz hat er mir erzaehlt, dass er Papst Franziskus schon lange kennt. Und er hat mir auch geholfen, dieses Mal zu verstehen, was gesprochen wird. Mein Radio funktioniert zwar immer noch nicht, aber er und sein Freund haben mir seines geliehen und so konnte ich eine deutsche Uebersetzung mithoeren. Ich bin sehr froh und dankbar darueber, da v.a. die Texte besonders waren. Visuell war mir der Kreuzweg etwas zu schauspielerisch und imposant, doch die Texte sind mir sehr nahe gegangen. Das bedeutendste Erlebnis heute waren fuer mich dann die Worte von Papst Franziskus, mit denen er die Bedeutung des Kreuzes darstellte. Niemand kann Christus nachfolgen, ohne das Kreuz zu beruehren. Das Kreuz, das zugleich Ausdruck unendlicher Liebe ist.
 
Liebe Gruesse, Maria-Luise